FÜTTERUNG

Für unser Futter wählen wir nur die besten und schmackhaftesten Komponenten aus. Dabei verzichten wir auf jegliche gentechnisch veränderten Futtermittel. In den ersten 14 Tagen erhalten die Tiere Kükenstarterfutter. Im Anschluss daran bekommen sie bis etwa zur 8. Lebenswoche ein Alleinfutter. Beide Futtermischungen werden speziell, in Absprache mit der Futtermühle, für uns zusammengestellt. Anschließend wird dieses schrittweise auf eine hofeigene Mischung mit höherem Grundfutteranteil umgestellt. Diese besteht überwiegend aus regional angebauten Futtermitteln. Dabei können wir einen Großteil selber auf unseren Flächen anbauen. In unserer eigenen Hofmischung setzen wir kein Soja ein. Das Futter wird aus Maissilage, Corn-Cob-Mix (silierter Maiskolben), verschiedenen Getreidesorten und einem speziellen Mineralfutter angemischt. Den Gänsen steht das Futter den gesamten Tag in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Zusätzliche können sie sich einen Leckerbissen von den großzügigen Auslaufflächen holen.

Auf Grund des selbst gemischten Futters und der Haltungsbedingungen können wir einen positiven geschmacklichen Unterschied des Festtagsschmauses verzeichnen.

Im Zuge einer Diplomarbeit „Untersuchung extensiver Formen der Gänsemast und deren Bewertung nach ökologischen Gesichtspunkten und der Qualität der erzeugten Produkte„ im Sommersemester 2006 an der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich wurde das Fleisch unserer Gänse mit denen anderer Fütterungs- und Produktionsverfahren verglichen. Als Resultat wurde unseren Gänsen der höchste Anteil an intramuskulärem Fett im Brustmuskel gegen über den Vergleichsproben bescheinigt. Weiterhin sind bei unseren Gänsen die höchsten Anteile an den essentiellen Fettsäuren Linolsäure (C18:2 n-6) und Linolensäure (C18:3 n-3), die von besonderem ernährungsphysiologischem Interesse sind, gemessen worden. Dieses wurde auf die besondere Fütterung und Haltung (langsameres Wachstum der Tiere) zurückgeführt.

Wir versprechen Ihnen, dass wir keine gentechnisch veränderte Futterpflanzen an unsere Gänse verfüttern. Der überwiegende Teil des Futters kommt aus unserer Region, dem Oldenburger Münsterland.

Die besondere Art und Weise unserer Gänsehaltung haben wir zu Papier gebracht. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen überprüft regelmäßig die Haltung und bestätigt mit diesem Siegel, dass wir diese Selbstverpflichtung einhalten.

Wir sind stetz um eine Entwicklung unseres Hofes bemüht. Daher arbeiten wir mit Forschungseinrichtungen zusammen, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu erhalten. Dabei bearbeiten wir die unterschiedlichsten Themen.